Liebe Eurasierfreunde
Eurasier werden im Normalfall im Rahmen der kontrollierten Zucht im Haus des Züchters geboren und wachsen bis zur ca. 9 Woche in dessen häuslicher Obhut heran, werden liebevoll an verschiedene Situationen gewöhnt und auf Menschen, Tiere und Umwelt geprägt. Dann erfolgt die Vermittlung in ihre neue Familie. Trotz einer gewissenhaften Auswahl durch den Züchter kann ein Eurasier manchmal nicht dort bleiben. Erkrankungen der Besitzer, zu wenig Zeit, aber auch Scheidungswaisen u.ä. kommen vor.
Es gibt aber leider auch Hunde, die aus Vermehrungsstationen oder Animal hording Situationen kommen. Sie werden von Ordnungsämtern befreit und in Tierheime verbracht. Diesen Eurasiern fehlt häufig eine Sozialisierung und Prägung auf Menschen, Tiere und Umweltsituationen. Diese zum Teil sehr handscheuen Tiere weiter zu vermitteln ist sehr schwierig, da die neuen Besitzer nicht nur sehr hundeerfahren und geduldig sein müssen, sondern auch die notwendige Zeit mitbringen sollten. Aber: Wieder das Lächeln in den ehemals traurigen Hundeaugen zu sehen ist ein toller Moment.
Wir freuen uns über jedern vermittelten Eurasier, egal aus welchen Verein er stammt.
Wir danken herzlich für das gezeigte Interesse
Mit Freude habe ich gesehen, dass es jetzt auf der Homepage eine Seite zum Thema Tierschutz gibt. Die Erfolge in Springhoe zeigen, dass es möglich ist, auch diesen "wilden" Eurasiern ein Leben in einer Familie zu ermöglichen.
Miro hat ein neues Zuhause!
Nachdem wir Miro für zwei Wochen bei uns in Pflege genommen hatten und ihn an unserem Familienleben teilhaben ließen, wurde er am 4. August von seiner neuen Familie abgeholt. Er lernte in der kurzen Zeit bei uns erstaunlich schnell.
So entdeckte er, dass das Spielen mit unserer Cheyenne sehr viel Spaß macht. Das tiefe Vertrauensverhältnis, das er schon während der monatelangen Stationsarbeit in Springhoe zu uns aufgebaut hatte, ließ ihn schnell Alltagsprobleme wie Treppensteigen, Begegnungen mit Joggern, Spaziergängern, Nordic Walkern oder fremden Hunden sowie unbekannten Geräuschen wie zum Beispiel das Läuten der Kirchenglocken bewältigen. Bald entdeckte er, dass auch das Spielen und das Zusammensein mit Menschen großen Spaß machen kann. Das war für uns ein besonders schönes Geschenk.
Miros Aufenthalt bei uns hat uns sehr viele Freude bereitet. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und seiner neuen Familie viel Freude mit ihrem Miro.
Viele Grüße
Monika Schumann











